Antrittsbesuch im AlliiertenMuseum

 

Nach dem Führungswechsel im AlliiertenMuseum ist der GSU-Vereinsvorsitzende Gerhard E. Zellmer (58) heute in Zehlendorf mit dem neuen Direktor Bernd von Kostka (53) zu einem ersten offiziellen Gespräch zusammengetroffen.

Beide Männer kennen sich bereits seit Jahren, dennoch wurde das jetzige Treffen als "besonders fruchtbar" bewertet. In seiner neuen Funktion sprach von Kostka auch den Stand der Umzugspläne nach Tempelhof und künftige Projekte des Museums an.

 

Neuer Direktor Bernd von Kostka (links) mit Gerhard E. Zellmer

 

Bei dem Treffen wurden zudem die Veranstaltungen der GSU-Kameradschaft für das laufende Jahr erörtert, u. a. auch ein Projekt, das im Herbst stattfinden und durch beide Organisationen begleitet wird.

Bereits in drei Wochen wird es ein weiteres Treffen der Männer geben, da sich die Aufgaben des AlliiertenMuseums und des GSU-Vereins erneut zufällig gekreuzt haben. Hierüber wird zeitnah berichtet.

Besonders hervorgehoben wurde auch die im Dezember im AlliiertenMuseum vollzogene Enthüllung der "Plaque of Honour", die an die früheren, durch Zivilbeschägtigte besetzten Wach- und Polizeieinheiten der Alliierten erinnert und inzwischen zu einem weiteren Anziehungspunkt gewachsen ist.

Bernd von Kostka gehörte zum Gründungsstab des AlliiertenMuseums und ist dort seit 1994 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator tätig. Sein Hauptaufgabenbereich war bislang der britische Part, was somit auch zu einer engen Verbindung zur GSU-Kameradschaft und der Redaktion des GUARD REPORT führte. Der Historiker ist zudem Experte des Themas "Luftbrücke" und gilt als profunder Kenner alliierter Präsenz in Berlin. Als Kurator hat von Kostka bereits mehrere Ausstellungen des Museums begleitet und mitorganisiert, zuletzt das noch immer erfolgreich laufende Projekt "Who was a Nazi?".

Bereits seit 15 Jahren gehört er als Ständiger Vertreter des Direktors, bzw. der Direktorin zur Leitungsebene des Hauses, das dem Deutschen Historischen Museum als Verein nachgeordnet ist. Seit 2010 war er Vize der bisherigen Direktorin Dr. Gundula Bavendamm, die inzwischen die Leitung der Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung übernommen hat.

Seit dem 1. April ist Bernd von Kostka kommissarischer Direktor des AlliiertenMuseums Berlin. Das Amt wird der Historiker voraussichtlich bis Ende 2018 amtierend wahrnehmen, bis das offizielle Stellenausschreibungsverfahren abgeschlossen ist. (red1)

 

Die Kameradschaft 248 German Security Unit e. V. ist seit August 2013 Vollmitglied der Royal Military Police Association und der einzige Verein, der seitens der britischen Militärpolizei als Repräsentant der ehemaligen German Security Unit und für deren geschichtliche Darstellung anerkannt wird.

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