Gedenken an das Ende der Berlin-Blockade

 

Im Rahmen einer Gedenkveranstaltung (Foto, Quelle: K. Wegner) erinnerte man heute am Platz der Luftbrücke in Tempelhof an das Ende der Berlin-Blockade vor 67 Jahren.

Vertreter der Landesregierung, der Parteien und der Bundeswehr würdigten hierbei den Einsatz der westlichen Alliierten während der sowjetischen Blockade zwischen dem 24. Juni 1948 und dem 12. Mai 1949, die zu massiven Engpässen bei der Zuführung wichtiger Güter führten. Als unmittelbare Folge setzten die Westalliierten die zweite Berliner Luftbrücke ein, über die sie die Bevölkerung bis zum 27. August 1949 mit Waren versorgten.

 

 

Bei dem "Vater der Luftbrücke" handelte es sich um den britischen Air Commodore Reginald Waite, den damaligen Chef der Royal Air Force in Gatow, der die militärische Operation ausgearbeitet hat. Die Einsatzleitung selbst wurde dann durch die USA übernommen, die die meisten Einsatzkräfte stellten.

Den Britischen Streitkräften fiel dennoch die wesentlichste Rolle zu, da sie als einzige Berlin auch mit ihren "Sunderland"-Flugbooten versorgten und zudem die wichtigste Ware in die Stadt brachten: Kohle, die fortan im damaligen Britischen Sektor eingelagert und ab 1951 unter Bewachung des Wahtchman Service der German Service Organisation gestellt wurde.

Im Rahmen der Berliner Luftbrücke ließen 83 Soldaten und Zivilbeschäftigte ihr Leben. Den größten Verlust hatten die Briten mit 39 Toten zu beklagen, was u. a. auch auf die damals noch provisorisch errichteten Start- und Landebahnen in Celle, Wunstorf, Faßberg und Lübeck zurückzuführen war.

Bereits vor genau zwei Jahren, im Mai 2014, haben wir in der Ausgabe des GUARD REPORT über Reginald Waite (1901-1974) und die zweite Berliner Luftbrücke ausführlich berichtet.

Bei den Feierlichkeiten wurde die GSU-Kameradschaft durch ein ehemaliges Vorstandsmitglied vertreten. (red1)

 

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Die Kameradschaft 248 German Security Unit e. V. ist seit August 2013 Vollmitglied der ROYAL MILITARY POLICE ASSOCIATION und der einzige Verein, der seitens der britischen Militärpolizei als Repräsentant der ehemaligen German Security Unit und für deren geschichtliche Darstellung anerkannt wird.

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