GSU-Verein trauert um Gottfried Einofski

 

Die GSU-Kameradschaft trauert um den früheren Oberbauleiter des Bauamts Süd, Gottfried Einofski (Foto, Quelle: privat).

Einofski war zwischen 1969 und 1992 in herausragender Position beim früheren Bauamt für die militärischen Liegenschaften der Britischen und US-amerikanischen Streitkräfte in Berlin zuständig und zeichnete insbesondere in Fragen über Genehmigungs- und Bauvorhaben verantwortlich, so auch 1977 beim Neubau des ehemaligen GSU-Kantinenblocks 35 und den Umbauarbeiten des Kompaniegebäudes 34 zwischen Januar 1982 und Mai 1983.

 

Gottfried Einofski (1931 - 2016)

 

"Auch wenn es kein Geheimnis war, dass das Verhältnis zwischen der damaligen Einheit und dem früheren Oberbauleiter wegen unserer Kontrollmaßnahmen nicht immer konfliktfrei war, so sehr hat er uns dennoch als Verein bei Recherchen unterstützt und uns zahlreiche Unterlagen übergeben. Gottfried Einofski haben wir viel zu verdanken", so der Vereinsvorsitzende Gerhard E. Zellmer.

Seit 2013 "versorgte" Einfoski, der 1995 in den Ruhestand trat, den Verein immer wieder mit Informationen über historische Ereignisse hinsichtlich einstiger britischer Liegenschaften. Im November 2014 publizierte der GUARD REPORT einen Gast-Kommentar des ehemaligen Oberbauleiters. Die Oktober-Ausgabe der Vereinszeitung wird sich, in Erinnerung an Gottfried Einofski, zwei Themen widmen, die bislang noch nicht veröffentlicht wurden und das ehemalige Spandauer Militärgefängsnis sowie die frühere Residenz des Brigadekommandeurs betreffen.

Gottfried Einofski war gelernter Architekt, lebte in Lichterfelde und war seit 2013 verwitwet. Nun meldete sich seine Tochter beim Vorstand und teilte mit, dass er nach kurzer Krankheit bereits im April verstorben ist. Der ehemalige Oberbauleiter wurde 84 Jahre alt. (red1)

 

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