RBB streicht GSU-Interviews

 

Sehr enttäuscht zeigt man sich auf "britischer Seite", dass der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) die beiden Interviews mit dem Vereinsvorsitzenden Gerhard E. Zellmer und Ehrenmitglied Heinz Radtke sowie weiterer Zeitzeugen aus dem aktuellen Beitrag der ARD-Serie "Geheimnisvolle Orte" gestrichen hat.

Der zuständige Redakteur wandte sich vorab an den GSU-Vorstand und begründete den Schritt mit einer "redaktionellen Entscheidung", um den Schwerpunkt der Berichterstattung auf die NS-Geschichte des Olympia-Stadions zu richten.

In der Mitteilung heißt es weiter, dass man eine Langfassung plane, in der dann auch die beiden GSU-Interviews sowie weitere Gespräche mit britischen Zeitzeugen mit eingebettet werden.

"Die Geschichte des Olympiastadions im Wesentlichen auf die NS-Zeit zu reduzieren, ist nicht nur waghalsig sondern schon fast einseitig, doch liegt die Entscheidung nicht bei uns oder anderen Zeitzeugen", erklärte Zellmer.

Enthalten in der aktuellen Sendung, die heute Abend um 23:30 Uhr erstmals ausgestrahlt wird, ist allerdings Foto- und Quellenmaterial, dass dem RBB durch den Verein zur Verfügung gestellt wurde. Im Abspann der Sendung wurde dem GSU-Pressesprecher Carsten Schanz und der GSU-Kameradschaft ausdrücklich gedankt. (red1)

 

Die Kameradschaft 248 German Security Unit e. V. ist seit August 2013 Vollmitglied der Royal Military Police Association und der einzige Verein, der seitens der britischen Militärpolizei als Repräsentant der ehemaligen German Security Unit und für deren geschichtliche Darstellung anerkannt wird.

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