Erneuter Arbeitsdienst in Ex-Kaserne

 

Bereits zum zweiten Mal nach kurzer Zeit, trafen sich am gestrigen Sonntag mehrere Vereinsmitglieder zu einem Arbeitsdienst in ihrer alten Wirkungsstätte.

Vor dem früheren GSU-Kompanieblock 34, das nicht nur Hauptquartier der vormaligen German Security Unit, sondern auch das letzte HQ der Royal Military Police in Berlin war, wurden Teile der Bodenschriftzüge des alten Dienstparkplatzes neu gezogen.

 

Neuer Anstrich: Teile der historischen GSU-Parkplatzmarkierungen

 

„Wir setzen hier einen besonderen Wunsch der Wilhelmstadt-Schulen um, die die Geschichte dieser Liegenschaft erhalten wollen“, sagt der Vereinsvorsitzende Gerhard E. Zellmer.

In der Tat hat sich der Chef des Trägervereins, des Instituts für Bildung und Erziehung Berlin (IBEB), Irfan Kumru, bereits sehr früh dafür ausgesprochen, die inzwischen sehr verblassten Lettern vor dem heutigen Wilhelmstadt-Gymnasium aus historischen Gründen zu erhalten. Teile der Schriftzüge „For Duty Cars only“ und „S/S“ sowie „C/S“ die die Parkbereiche für den Staff Superintendent und den Chief Superintendent markierten, wurden nun in akribischer Kleinarbeit nachgezogen.

Die Markierungen wurden 1983, im Rahmen umfangreicher Baumaßnahmen am Block 34, vor dem Gebäude angebracht und während der Aufstellungszeit der GSU nur ein einziges Mal "aufgefrischt". Seit September 1994 "dümpelten" die Lettern nun vor sich hin.

 

Mitglieder vor der Ehrentafel (oben) sowie Bernd Riechert und Axel Neufeld am Haus 19

 

„Es ist sicherlich nicht viel, dennoch ein Stück Geschichte – unserer Geschichte“, sagt Axel Neufeld, der ebenfalls an der Aktion teilnahm.

Ein weiteres Augenmerk galt dem Gebäude 19, also der ehemaligen Offiziersmesse. Doch wurde mit Luftdruckreiniger der Terrassenbereich der heutigen Jugendakademie der Künste (JAK) samt Zugang gereinigt. Das Gebäude wird heute noch mindestens einmal im Jahr durch die GSU-Kameradschaft für deren Weihnachtsfeier, außerdem auch als Ausstellungsfläche genutzt.

Da auch dieses Mal der Wettergott nicht so ganz mitspielte, ist ein weiterer zeitnaher Aktionstag geplant.

Nach dem 16. August 2015, dem 18. September 2016 sowie dem 12. August 2017 war es der inzwischen vierte Arbeitsdienst, den GSU-Kameraden auf dem Gelände ihrer früheren Kaserne ableisteten.

Grundsätzlich sind Arbeitsdienste schon öfter durchgeführt worden, so zum ersten Mal im August 2011, kurz vor der Übernahme der Patenschaft für das Denkmal der Heeresbrieftaube. Für diesen Bereich hat der im selben Jahr berufene zuständige Vereinsbeauftragte Bernd Riechert die Verantwortung übernommen. (red1)

 

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