GSU-Verein trauert um Bernhard Ningel

 

Lange war es ruhig um ihn, dennoch riss der Kontakt zur GSU-Kameradschaft nie ab. Jetzt haben sich die Ehemaligen der Einheit von ihm zu verabschieden:

Bereits Ende Dezember verstarb der langjährige Kennelmaster Bernhard "Bernd" Ningel, der der Einheit Anfang der 1980er Jahre beitrat und sich später zum Hundeführer ausbilden ließ.

Ningel war ab Mitte der 1980er Jahre der vierte GSU-Angehörige, der als Kennelmaster vollwertig ausgebildet und offiziell eingesetzt war. In seiner Funktion gehörte er auch dem Ausbilderteam an und war für die Aus- und Fortbildung der Hundeführer mit zuständig.

Einen Namen machte sich der engagierte Chargehand vor allem, weil er die Standards des "Hundezuges" erheblich steigern konnte, was sich auch in den jährlichen Inspektionsergebnissen wiederspiegelte. Anfang der 1990er Jahre verließ Ningel die GSU und blieb bis zur Auflösung der Einheit auch der letzte offizielle Kennelmaster.

Nach seinem Ausscheiden aus der GSU war Ningel, der seine Frau und drei Kinder hinterlässt, für eine Bundesbehörde tätig und wohnte inzwischen am Stadtrand von Berlin. Auf ausdrücklichen Wunsch seiner Familie, wurde Ningels Tod erst nach dessen Beisetzung bekannt gegeben.

"Wir verlieren einen wirklich angenehmen und treuen Kameraden, der uns auch als Verein stets unterstützt hat", erklärt der Vereinsvorsitzende Gerhard E. Zellmer.

Bernhard Ningel wurde nur 55 Jahre alt. (red1)

 

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