"Wir denken an die Opfer und deren Familien"

 

Die Mitglieder der GSU-Kameradschaft sind geschockt über den gestrigen Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, der heute offiziell durch das Bundesministerium des Innern als Terrorakt eingestuft wurde.

Dazu erklärt der Vereinsvorsitzende Gerhard E. Zellmer:

"Die ehemalige German Security Unit hatte über viele Jahrzehnte in Berlin eine Garantenstellung innerhalb des Sicherheitsgefüges inne, auch wenn es nur ein kleines Teil Berliner Geschichte war. Gerade in den 1980er Jahren waren unsere damaligen Kameraden mit dem Terror der IRA konfrontiert und wissen daher auch, welche Auswirkungen solche Gewalttaten verwirrter Menschen haben können. Unsere Gedanken sind in diesen Stunden bei den Opfern und deren Familien und natürlich auch bei den unzähligen Einsatzkräften, die immer noch viel leisten. Auch wenn es in diesen Momenten schwerfällt: Wir dürfen unser Leben und unsere Gewohnheiten gerade jetzt nicht ändern!"

Am frühen Morgen meldete sich der ehemalige britische Stadtkommandant Sir Robert Corbett telefonisch und übermittelte seine Anteilnahme. "Susie und ich hoffen sehr, dass es allen Kameradinnen und Kameraden gut geht und Eure Familien nicht betroffen sind", sagte Corbett in einem sehr emotionalen Gespräch und erinnerte dabei auch die persönliche Bedrohung seiner Person und seiner Familie während seiner Amtszeit als Stadtkommandant durch die IRA.

Erst am Wochenende waren die Corbetts wieder in Deutschland, um mit ihren Enkelkindern einen traditionellen Weihnachtsmarkt zu besuchen.

Bereits gestern Abend meldete sich die frühere Verbindungsbeamtin Amanda J. Aikman, um ihre Anteilnahme zu bekunden. Auch sie hofft, dass es den "vielen Freunden der alliierten Familie" gut geht. (red1)

 

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Die Kameradschaft 248 German Security Unit e. V. ist seit August 2013 Vollmitglied der ROYAL MILITARY POLICE ASSOCIATION und der einzige Verein, der seitens der britischen Militärpolizei als Repräsentant der ehemaligen German Security Unit und für deren geschichtliche Darstellung anerkannt wird.

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