Gedenkveranstaltung zum Tag des Mauerbaus

 

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher säumten heute jenes Gelände, an dem seit mehreren Jahren eine Gedenktafel in Staaken an die frühere innerdeutsche Demarkationslinie erinnert.

Aus Anlass des 55. Jahrestages des Mauerbaus am 13. August 1961 luden Spandaus Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank, Bezirksverordnetenvorsteher Joachim Koza sowie der Vorsitzende der Heimatkundlichen Vereinigung Spandau, Karl-Heinz Bannasch, Vertreter aus Politik, Vereinen und sonstigen Repräsentanten der Gesellschaft zu einer Veranstaltung an der Heerstraße, um vor allem den Mauertoten zu gedenken.

 

Brigadegeneral Michael Matz bei der Kranzniederlegung

 

Unter den Gästen befanden sich auch die Bürgermeister aus Nauen und Falkensee, Berlins CDU-Generalsekretär und Spandauer Bundestagsabgeordnete Kai Wegner, sämtliche Bezirksstadträte Spandaus, die BVV-Fraktionschefs von CDU und SPD, zahlreiche Abgeordnete, Bezirksverordnete und Vertreter großer Vereine - unter ihnen der GSU-Kameradschaft.

Neben Kleebank und Bannasch sprachen auch Spandaus scheidender Vize-Bürgermeister Carsten Röding sowie der Standortälteste Berlins, Brigadegeneral Michael Matz (Foto). Mit Matz trat erstmals ein ranghoger Bundeswehroffizier als Hauptredner dieser jährlichen Veranstaltung auf.

GSU-Vereinschef Gerhard E. Zellmer erklärte hierzu, dass es Aufgabe aller historischen Vereine sei, die Schrecken dieser unmenschlichen Mauer niemals in Vergessenheit geraten zu lassen und den künftigen Generationen als mahnendes Beispiel zu vermitteln.

Bezirksbürgermeister Kleebank erinnerte in seiner Rede auch an die berüchtigten Lügenworte des einstigen DDR-Machthabers Walter Ulbricht, der den Begriff "Mauer" erstmals selbst prägte und in einer legendären Pressekonferenz mit dem Satz "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten" abstritt, was schon längst entschieden war.

Kleebank dankte der GSU-Kameradschaft, die seit Juli 2015 Mitglied der Ständigen Arbeitsgruppe "Spandauer Gedenk- und Festtage ist, für das zahlreiche Erscheinen und lobte erneut die enge Zusammenarbeit.

Der Verein nutzte die Gelegenheit auch für eine ganz persönliche Handlung: In Gesprächen dankten sie dem scheidenden Bezirksstadtrat Carsten Röding für die Zusammenarbeit in den letzten Jahren und wünschten diesem viel Glück in seiner neuen beruflichen Stellung. (red1)

 

 

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Die Kameradschaft 248 German Security Unit e. V. ist seit August 2013 Vollmitglied der ROYAL MILITARY POLICE ASSOCIATION und der einzige Verein, der seitens der britischen Militärpolizei als Repräsentant der ehemaligen German Security Unit und für deren geschichtliche Darstellung anerkannt wird.

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