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Symposium über Alliierten-Abzug

 

Noch einmal wurde der Abzug der Alliierten von vor 20 Jahren thematisiert.

Fachleute aus den Bereichen des Militärs, der Zivilbeschäftigten, der Politik und des Diplomatischen Dienstes, trafen sich gestern zu einem Symposium im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst, das durch die beiden Museumsdirektoren Dr. Jörg Morré (Deutsch-Russisches Museum) und Dr. Gundula Bavendamm (AlliiertenMuseum) durchgeführt wurde.

 

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Dr. Gundula Bavendamm mit dem Vereinsvorsitzenden Gerhard E. Zellmer

 

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Forscht über eine Schule: Eva Badel (li) mit Gundula Bavendamm und Gerhard E. Zellmer

 

In vier Abschnitten sind unterschiedliche Gesichtspunkte diskutiert und am Abend, bei einem lockeren Small Talk, gemeinschaftlich "nachbereitet" worden.

Nach einer "militärischen Runde", an der u. a. der frühere BRIXMIS-Offizier Robin Greenham teilnahm, traf der GSU-Vereinsvorsitzende Gerhard E. Zellmer auf die frühere Zivilbeschäftigte (Ost) Eva Badel, die als Dolmetscherin bei den sowjetischen Streitkräften eingesetzt war und sich gegenwärtig als Vorsitzende des Erzählerkreises Karlshorst engagiert. Außerdem forscht Frau Badel über eine ehemalige sowjetische Garnisionsschule.

Badel und Zellmer bezogen, in einer von Dr. Gundula Bavendamm moderierten Runde, Stellung zur Frage "Was bedeutete der Truppenabzug für die Bevölkerung? - Die soziale und mentale Dimension des Truppenabzugs im wiedervereinigten Berlin". Hierbei weckte Zellmer vor allem das Interesse des Publikums beim Thema GSU.

 

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Russischer Botschafter Wladimir Grinin, Gerhard E. Zellmer und Dr. Jörg Morré (v.l.n.r.)

 

Auch Berlins ehemaliger Regierender Bürgermeister Eberhard Diepgen und der russische Botschafter Wladimir Grinin gehörten zu den Diskutanten des spannenden Abends. Der Botschafter, der bereits zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung als Diplomat in Deutschland eingesetzt war, zeigte ebenfalls großes Interesse an der Historie der früheren German Security Unit.

Inzwischen iegt bereits eine neue Anfrage vor, um unseren Vereinsvorsitzenden als Zeitzeugen für ein Symposium zu gewinnen. Das Honorar für den gestrigen Abend, so der Vorstand, wird Zellmer übrigens dem Verein spenden.

 

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Die Kameradschaft 248 German Security Unit e. V. ist seit August 2013 Vollmitglied der ROYAL MILITARY POLICE ASSOCIATION und der einzige Verein, der seitens der britischen Militärpolizei als Repräsentant der ehemaligen German Security Unit und für deren geschichtliche Darstellung anerkannt wird.

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