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Verein wehrt sich gegen Verleumdung des letzten Staff

 

Der Vorstand der Kameradschaft 248 GSU e. V. verurteilt einen Gästebucheintrag eines Mitgliedes des Vereins "West Alliierte in Berlin" (WAiB), in dem die Angehörigen der ehemaligen GSU diffarmiert und der letzte Staff Superintendent Wolfgang Schiller (†79) verleumdet werden.

In dem am 3. November geschriebenen Beitrag wird Bezug auf den Leitartikel der September-Ausgabe des GUARD REPORT genommen und die Hintergründe zur Aushändigung des roten RMP-Baretts an den damaligen Chief Superintendent Heinz Radtke im Jahr 1982 und an Gerhard E. Zellmer im Jahr 1994 infrage gestellt. Außerdem wurde die Lüge verbreitet, der letzte GSU-Dienststellenleiter Wolfgang Schiller hätte sein Einkäufe regemlmäßig "mit einem Schwert" durchgeführt. Des Weiteren wurden die ehemaligen Einheitsangehörigen als "Stoppelhopser" beleidigt und den heutigen Vereinskameraden unterstelt, sie würden bei Veranstaltungen nicht korrekte Uniformen tragen.

"Der Beitrag ist einfach nur dumm und strotzt vor Unwahrheiten. Es ist schon schlimm genug, dass wir ehemalige GSU-Angehörige haben, die sich mit falschen Dienstgraden und Dienststellungen brüsten, jetzt zieht man gesteuert über alle einstigen Guards her und verleumdet außerdem verstorbene Kameraden, die sich nicht mehr wehren können", so GSU-Vereinsgeschäftsführer Carsten Schanz.

Der Vorstand der GSU-Kameradschaft wird hieraus Konsequenzen ziehen, die sich vor allem auf künftige Projekte konzentrieren. Nachdem nun auch ganz offen seitens eines ehemaligen Vereinsmitgliedes, das wegen Trages eines RMP-Baretts in die Kritik geraten war, auf einer privaten Facebook-Seite gegen die Kameradschaft gedroht wird, herrscht blankes Kopfschütteln beim Verein.

"Wir haben dem Autor des Gästebucheintrages nun ein Gespräch mit dem ehemaligen Chief Superintendent Heinz Radtke im Dezember angeboten, denn auch er fühlte sich durch die Äußerungen in Richtung seiner Person getroffen. Ich hoffe, dass wir dieses gefährliche Halbwissen des WAiB-Mitgliedes abstellen können", so Schanz.

Inzwischen wächst die Wut der einzelnen Vereinsmitglieder, die sich insbesondere bei Veranstaltungen darauf konzentrieren, die Geschichte unverfälscht aufrecht zu erhalten, insbesondere durch das Tragen korrekter historischer Uniformen.

Der entsprechende Beitrag ist im Gästebuch zu lesen und wurde -trotz des beilidigenden Charakters- veröffentlicht. "Auch hier ging es dem Autor mit der Freischaltung offensichtlich nicht schnell genug. Bereits kurze Zeit später schrieb er auf seiner privaten Facebook-Seite von Zensur. Da es uns aber um Klärung geht, haben wir uns zur Freischaltung entschlossen, ansonsten verfahren wir natürlich immer nach der Devise, selbst zu entscheiden, was wir veröffentlichen wollen oder nicht. Es ist aber einfach unglaublich, dass es immer noch in der großen Landschaft der alliierten Familie kleine Inseln der Unwissenden gibt", so Schanz.

 

Die Kameradschaft 248 German Security Unit e. V. ist seit August 2013 Vollmitglied der ROYAL MILITARY POLICE ASSOCIATION und der einzige Verein, der seitens der britischen Militärpolizei als Repräsentant der ehemaligen German Security Unit und für deren geschichtliche Darstellung anerkannt wird.

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