Trauer um Bill Sheckleston

 

Er gehörte zu den stillen, stets besonnenen und vor allem sehr geschätzten Männern der britischen Gemeinde Berlins: Bill Sheckleston - der nicht nur als Inbegriff der hiesigen Branch der Royal British Legion (RBL) stand, sondern als Konsulatsbediensteter zahlreiche Geburten registrierte und Ehen in Berlin schloss, so auch die unseres Vereinsangehörigen Frederick W. Pallister (†86). Schließlich diente er sich bis zum Vizekonsul hoch.

 

William Sheckleston OBE (Foto: RBL Berlin)

 

Ein großer Teil der Liebe und Leidenschaft des früheren Soldaten, gehörte der Berlin Branch der RBL, die er als Gründungsmitglied mit aufbaute und bereits seit Jahrzehnten als Vizepräsident maßgeblich prägte, während zahlreiche Stadtkommandanten und Verteidigungsattachés als Präsidenten im Ehrenamt kamen und gingen.

Als begnadeter Redner formulierte er zudem bei zahlreichen Beisetzungen die letzten Worte und sprach mit Bedacht und Emotionen zu den Trauernden. Nun heißt es, einen würdigen Repräsentanten zu finden, der diese Aufgabe bei ihm zu übernehmen hat.

William Sheckleston, durch Königin Elisabeth II mit der Ordensstufe eines Officer of the Most Excellent Order of the British Empire ausgezeichnet, starb nach Informationen der RBL Berlin, am 16. Dezember.

Auch zur GSU-Kameradschaft gab es zahlreiche Berührungspunkte. So nahm er an einigen Events, u. a. an einem Generals Diner und einer Ausstellungseröffnung teil. In einem anderen Projekt, das die ehemalige Smuts Barracks betrifft, unterstützte er den Verein erst im vergangenen Sommer bei zwei Treffen.

In seiner Wohnung in der Blissestraße übergab er während eines Interviews drei Fotos, die die frühen Jahre der Kaserne nach dem Zweiten Weltkrieg dokumentieren. Sheckleston gehörte zu den ersten auf Smuts Barracks stationierten britischen Soldaten, die 1946 die Liegenschaft von den sowjetischen Besatzern übernahmen, die die Kaserne zunächst eingenommen hatten. Zwar wurde er im Anschluss wieder nach Großbritannien versetzt, allerdings kehrte er bereits 1950 als Zivilist nach Berlin zurück.

"Mit Bill verliert die gesamte britische Familie Berlins einen wichtigen Zeitzeugen und guten Menschen. Wir werden ihn alle vermissen", sagt Vereinschef Gerhard E. Zellmer, der Sheckleston letztmalig im November traf.

Auch Ex-Stadtkommandant Robert Corbett zeigte sich bestürzt: "Diese Nachricht macht mich traurig, ich habe ihn in guter Erinnerung. Ein wahrer Gentleman".

Bill Sheckleston war verwitwet und hinterlässt einen Sohn mit dessen Familie. Er wurde 93 Jahre alt. (red1)

 

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