Remembrance Sunday: GSU würdigt Kriegsopfer

 

Auf Einladung der südafrikanischen Botschaft nahmen heute Vertreter der GSU-Kameradschaft an den Feierlichkeiten anlässlich des diesjährigen Remembrance Sunday auf dem Gelände des Militärfriedhofs an der Heerstraße teil.

Bei der zentralen Berliner Veranstaltung gedachten wieder zahlreiche Vertreter der Commonwealth-Staaten, einschließlich Australiens und Kanadas, den unzähligen zivilen und militärischen Opfern aller Kriege.

 

Botschafter Sir Sebastian Wood (2.v.l.) mit Brigadegeneral Rider (Mitte) und GSU-Vertretern

 

Vereins-Chef Zellmer (re.) und Uwe Krumrey legten den GSU-Kranz ab

 

Traditionell wurden mit Mohnblumen versehene Gestecke und Sträuße abgelegt, was an die historische Vereinbarung von Compiègne anknüpft, nach der der Erste Weltkrieg formal am „elften Tag des elften Monats um elf Uhr“ beendet wurde. Seitdem werden weltweit in den Commonwealth-Staaten am 11. November (Remembrance Day) um 11:00 Uhr zwei Schweigeminuten durchgeführt und öffentliche Gebäude festlich angestrahlt.

Am jeweils nächstgelegenen Sonntag, dem „Remembrance Sunday“, werden wiederum Sträuße mit Mohnblumen („Poppies“) auf den Friedhöfen und an Mahnmalen abgelegt. Die roten Poppies erinnern hierbei an die mit dem Blut der getöteten Soldaten des Ersten Weltkriegs getränkten Felder Flanderns.

Neben der Truppen der Commonwealth-Staaten beteiligten sich auch die Bundeswehr, die Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (Charlottenburg-Wilmersdorf) und Helmut Kleebank (Spandau), der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge, verschiedene Botschaften, Einrichtungen sowie Veteranenverbände und die Royal British Legion (RBL) an der Zeremonie.

 

 

US-Luftwaffenattaché Walford und Lothar Kurzius (re.)

 

Für die GSU-Kameradschaft legten der Vereinsvorsitzende Gerhard E. Zellmer und Schatzmeister Uwe Krumrey (in historischer GSU-Uniform) ein Gesteck im Namen aller ehemaligen Einheitsangehörigen nieder, das formal – wie bei den anderen Verbänden auch – durch Soldaten der Bundeswehr abgelegt und schließlich durch die GSU-Angehörigen ausgerichtet wurde.

Nach dem offiziellen Teil versammelten sich die Teilnehmer in der anglikanischen Kirche in der Preußenallee zu einer würdigen Andacht, bevor die südafrikanische Botschaft zum obligatorischen Empfang lud.

Während der Veranstaltung kam es erneut zu Gesprächen mit dem britischen Botschafter Sir Sebastian Wood und Verteidigungsattaché Robert Rider. Unter den Gästen waren auch RBL-Vizepräsident William Sheckleston, der ehemalige RMP-Regimentskommandeur Nicholas Barnard, Bernd von Kostka (Direktor des AlliiertenMuseums), sowie der frühere BRIXMIS-Offizier Robin Greenham.

Erstmals nahm mit Lothar Kurzius auch ein Vertreter des ehemaligen 6941st Guard Battalion am Remembrance Sunday teil. Kurzius folgte damit einer Initiative des neuen US-amerikanischen Luftwaffenattachés Oberst Alex Walford und der GSU-Kameradschaft.

Die Commonwealth-Veranstaltung, die organisatorisch innerhalb der jeweiligen Staaten jährlich wechselt, stand unter dem Kommando Südafrikas und fiel nach mehreren Jahren wieder zeitgleich auf den deutschen Volkstrauertag. Seit 2013 gehört auch der GSU-Verein zu den offiziellen Teilnehmern der zentralen Veranstaltung in Berlin.

Der nächste Remembrance Sunday findet am 12. November 2017 statt, der dann durch Großbritannien ausgerichtet wird. (red1)

 

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