Früherer Außenminister Genscher gestorben

 

Kaum ein anderer deutscher Politiker war so eng mit der Widervereinigung verbunden wie er: Hans-Dietrich Genscher (Foto, Quelle: BPA), der am längsten amtierende Außenminister Deutschlands.

Seit 1969 gehörte er mehr als zwei Jahrzehnte, mit kurzer Unterbrechung, der Bundesregierung an - zunächst als Bundesinnenminister, dann als Chef des Auswärtigen Amtes und Vizekanzler. Erst 1992 zog er sich aus der aktiven Politik zurück, nachdem er maßgeblich an den Zwei-plus-Vier-Verhandlungen mitgewirkt hatte.

 

 

Zu seinen damaligen engen Kontakten gehörte auch der Berater der britischen Premierministerin Margaret Thatcher in Berlin-Fragen, Robert Corbett - der letzte Stadtkommandant des Vereinigten Königreichs in Berlin.

Im Herbst letzten Jahres waren GSU-Vertreter zur Verleihung des Deutschen Dialogpreises eingeladen, der u. a. an den Journalisten Günther Jauch sowie Hans-Dietrich Genscher vergeben werden sollte. Die Veranstaltung wurde jedoch wegen der schweren Erkrankung des ehemaligen Bundesministers abgesagt. Mit im Gepäck hatten die GSU-Vertreter auch einen persönlichen Brief Corbetts an Genscher, der nunmehr nicht mehr überreicht werden konnte.

Die nächste Ausgabe des GUARD REPORT wird sich auch dieses Themas annehmen.

Hans-Dietrich Genscher ist am 31. März im Alter von 89 Jahren gestorben.

 

Die Kameradschaft 248 German Security Unit e. V. ist seit August 2013 Vollmitglied der ROYAL MILITARY POLICE ASSOCIATION und der einzige Verein, der seitens der britischen Militärpolizei als Repräsentant der ehemaligen German Security Unit und für deren geschichtliche Darstellung anerkannt wird.

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