Eine Eiche für Konrad Birkholz

 

Ganz Spandau gedenkt heute des vor einem Jahr verstorbenen ehemaligen Bezirksbürgermeisters Konrad Birkholz (†67), dem auch die GSU-Kameradschaft viel zu verdanken hat.

Aus Anlass seines ersten Todestages wurde das politische Urgestein in besonderer Weise geehrt: Am Kladower Dorfplatz, inmitten des Heimartortes von Konrad Birkholz, wurde heute eine Eiche gepflanzt, die künftig an den langjährigen Bürgermeister erinnern wird.

 

Neue Gedenktafel für Konrad Birkholz (1948-2015)

 

Unvergessen: Altbürgermeister Konrad Birkholz

 

Die Baumpflanzung geht auf eine Initiative des Bezirksamts Spandau, der Cladower Dorf Union e. V. und enger Wegbegleiter des beliebten Kommunalpolitikers zurück, vor allem des scheidenden Bezirksstadtrats Carsten Röding, der seit 2011 auch stellvertretender Bezirksbürgermeister der Zitadellen- und Havelstadt ist.

Umrahmt wurde die würdige Veranstaltung durch Ansprachen von Carsten Röding und des Vorsitzenden der Cladower Dorf Union, Oliver Jonas, sowie eine musikalische Begleitung der HaveArt Musikaskademie. Röding lüftete zugleich die historische Verbindung zwischen „einem Birkholz“ und „einer Eiche“ und verwies auf das berühmte Zitat des einstigen Bürgermeisters und Dorfschulzen „Was kümmert es die stolze Eiche, wenn sich eine Wildsau an ihr reibt“.

 

Eine Eiche am Kladower Dorfplatz für einen der Großen Spandaus

GSU-Vereinsvize Uwe Krumrey mit Stadtrat Carsten Röding (links)

 

Unter den zahlreichen Anwesenden befanden sich auch Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und der stellvertretende Vereinsvorsitzende Uwe Krumrey.

Konrad Birkholz wirkte in Kladow als Orts- und in Spandau als Kreisvorsitzender der CDU, als Bezirksverordneter, stellvertretender Bezirksverordnetenvorsteher, als Stadtrat und schließlich ab 1995 als Bürgermeister. Dieses Amt behielt er 16 Jahre, länger als keiner seiner Vorgänger. Im Dezember 2014 erhielt Birkholz zudem die Würde eines Stadtältesten verliehen.

Seit Vereinsgründung gehörte er zu den treuen Freunden und Unterstützern der GSU-Kameradschaft und nahm letztmalig im September 2014, aus Anlass der Einweihung der GSU-Ehrentafel, in der Wilhelmstadt an einer Vereinsveranstaltung teil.

Ab heute zieren eine stolze Eiche und eine Gedenktafel mit dem berühmten „Wildsau-Zitat“ den Kladower Dorfplatz. Unsere Gedanken sind auch heute bei Konrad Birkholz und vor allem bei dessen Familie und Freunden.

 

Kommentar schreiben

Regeln für Kommentare

gastbuch

Beiträge, die als reine Kommunikation zwischen den einzelnen Eintragenden genutzt werden, gehören nicht in die Kommentare. Selbstverständlich werden Lobe genauso freigeschaltet wie auch kritische Einträge, insofern sie keine beleidigenden Formen aufweisen. Wir werden ebenso von der Veröffentlichung anonymer Beiträge absehen.
Anfragen, die an den Vorstand oder einzelne Mitglieder gerichtet werden, können auch weiterhin über die bekannte eMail-Adresse info@kameradschaft.248gsu.de erfolgen.

Weitere Informationen zu den Regeln sind im Tagebuch nachzulesen.

Die Kameradschaft 248 German Security Unit e. V. ist seit August 2013 Vollmitglied der ROYAL MILITARY POLICE ASSOCIATION und der einzige Verein, der seitens der britischen Militärpolizei als Repräsentant der ehemaligen German Security Unit und für deren geschichtliche Darstellung anerkannt wird.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.